günstige Zahnärzte in Europa Info Portal zur plastischen Chirurgie Informationen rund um die Gesundheit Wellness Urlaub Informationen und Hotels



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Gesundheits-Tourismus

Die neue Zielgruppe im Gesundheitstourismus. Kur Aufenthalte in Tschechien, Zahnbehandlungen in Ungarn, Zahnimplantate in Bulgarien am Schwarzen Meer, Medical Wellness in Slowenien, Zahnersatz und Urlaub auf Mallorca - Gesundheitsreisen im Ausland.

Der Gesundheits-Tourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung. Vor allem in den neuen, Osteuropäischen EU Ländern erfahren Kur- und Wellness Hotels, Reiseveranstalter, Zahnarzt Praxen und Fachkliniken der plastischen Chirurgie den Ansturm einer neuen, interessanten Patientengeneration - Die mündigen Selbstzahler.

Nach einer unlängst veröffentlichten Studie wird der Markt für privat bezahlte Gesundheitsangebote in den kommenden 15 Jahren auf über 400 Mrd. Euro anwachsen. Momentan beträgt der Anteil von Aufwendungen für Gesundheitliche Dienstleistungen, die von den Europäischen Patienten aus eigener Tasche bezahlt werden, weniger als 10 Prozent des gesamten Budgets. Zu erwarten ist in naher Zukunft hier eine Steigerung auf bis zu 40 Prozent. Von diesem Trend werden auch Wellness Einrichtungen und Kurhäuser in sehr starkem Masse profitieren.

Die Patienten sind heute wesentlich besser informiert (auch durch die teilweise noch unüberschaubaren Präsentationen im Internet) und gehen wesentlich kritischer mit den verschiedenen Angeboten um. Sie wollen selber wählen können, welche Gesundheitlichen Leistungen sie in was für einem Land zu welchen Konditionen in Anspruch nehmen. Hierbei werden sie sich auch noch zunehmender das Internet zunutze machen, auf den verschiedenen Portalen Leistungen und Preise vergleichen, um sich dann die speziellen, für sie zugeschnittenen Angebote erstellen zu lassen. Es zeigt sich, dass Wellness im Zusammenhang mit Urlaub und Freizeit immer mehr in den Vordergrund rückt. Dies machen somit sich natürlich immer mehr Anbieter zunutze und stellen diesem Trend entsprechend, individuelle Angebote entgegen.

Es wird immer eindeutiger, dass der Gesundheitsmarkt einem sehr großen Wandel unterliegt. Die Entwicklung vom einfachen Verteilungssystem der verschiedenen Leistungen zum gezielt auf Nachfrage und Angebot orientierten Gesundheits Markt hat begonnen und wird sich verstärkt fortsetzen.

Auch die Kassen ziehen endlich mit

Inzwischen zerstreuen sogar gesetzliche Krankenkassen ihre anfänglichen Bedenken hinsichtlich der Qualität einer preiswerten, Gesundheitlichen Behandlung in den neuen EU Ländern und schließen Verträge mit Zahnärzten zur Behandlung ihrer Versicherten ab. Dieselbe Qualität und Garantie wie in Deutschland sind gewährleistet. Hier nutzen schon sehr viele Patienten in Grenznähe die Möglichkeiten für preiswertere Zahnbehandlungen in den neuen EU Ländern. Durch die geringeren Lohnkosten entfällt für den deutschen Patienten bei Regelbehandlungen die Eigenbeteiligung. Auch auf den spanischen Ferieninseln haben Krankenkassen mittlerweile eigene Niederlassungen und verschicken Listen der deutschsprachigen Zahnärzte mit Preisen und Behandlungsmöglichkeiten. In der Schweiz und in Österreich gehört Gesundheits- und Zahntourismus gen Osten schon lange zum Alltag: In einigen westungarischen Städten praktizieren bereits 300 Zahnärzte und das bei nur ca. 60.000 Einwohnern.

Sparpotenzial im Ausland

In den meisten ausländischen Zahnarzt Praxen, Augen Laser Kliniken und Kliniken der plastischen Chirurgie ist die Behandlung sogar ohne jeden Zuschuss der Krankenkassen um 40 bis 60 Prozent günstiger als in Deutschland. Das ermöglichen die niedrigen Löhne, Mieten und Laborkosten vor Ort. Ausbildung, Laborqualität und zahnärztliche Behandlung hingegen sind den deutschen Standards grundsätzlich ebenbürtig. Allerdings sollte wie in der Heimat auch darauf geachtet werden, sich eine entsprechend professionelle Klinik auszusuchen. Hier helfen die seriösen Gesundheits-Portale im Internet.

Ein Kostenbeispiel zur Zahnbehandlung

In Deutschland würden sechs Implantate, drei Vollkeramik-Kronen und drei Keramik-Inlays etwa 14.000 Euro kosten. Die Krankenkasse übernimmt 1.400 Euro. Der Patient muss hierbei ca. 13.000 Euro zuzahlen. In Bulgarien müsste er für die gleiche Zahnbehandlung, inklusive Flug und Hotelkosten mit etwa 8.000 Euro rechnen. In Spanien macht es aufgrund der höheren Reisekosten ungefähr 1.000 Euro mehr aus. Ein anderes Beispiel: 12 Frontzähne sollen ersetzt, alte Amalgam Füllungen, Inlays und Kronen durch neue ausgetauscht werden. In Deutschland entstünden Kosten von etwa 17.000 Euro. Da es sich bei den meisten zahnärztlichen Leistungen um gesundheitlich nicht notwendige handelt, würde die Krankenkasse lediglich knapp 1.000 Euro übernehmen. Der Eigenanteil läge also bei 16.000 Euro. In Ungarn käme alles zusammen auf ca. 6.000 Euro.

Der Service spielt die größte Rolle

Spezieller, zugeschnittener Service spielt für die Gesundheits-Touristen aus dem Westen eine maßgebliche Rolle für die Entscheidung einer Zahnbehandlung im EU Ausland. Das Zahntaxi vom Bahnhof oder Flughafen ist Bedingung und mittlerweile Standard. Weiterhin suchen die Kunden zudem nach günstigen Ausflügen, Stadtbesichtigungen, Jagd- oder Angelmöglichkeiten und anderen Freizeitaktivitäten. Getreu dem Motto, Urlaub und Gesundheit miteinander zu verbinden. Der Vater erhält neue Zähne, die Tochter nimmt Reitstunden, die Mutter unterzieht sich einer Fettabsaugung und der Sohn übt sich beim Fischen. Am Abend ist die gesamte Familie wieder am Schwimmbad der Wellness Einrichtung vereint und genießt das vorzügliche Dinner am Abend.

Dass die Deutschen, Engländer, Norweger oder Schweden in Zukunft auf schöne und gleichmäßige Zähne, den makellosen, jugendlichen Körper oder die Brustvergrößerung und das Augenlasern verzichten werden, ist unwahrscheinlich: Bei einer Umfrage unter 1000 Personen aus Europa im Alter von 14 bis 50 Jahren gaben 80 Prozent der Befragten an, dass blendend weiße Zähne und ein schöner, ästhetischer und makelloser Körper einen sehr hohen Stellenwert für sie bedeuten. 70 Prozent zeigten sich bereit für einen makellosen Körper und schöne weiße Zähne auch dementsprechend zu investieren.

Prognosen des Gesundheits-Tourismus für die Zukunft

Durch den Faktor Zeit, der in unserer heutigen Gesellschaft immer wichtiger wird, ist die Zielgruppe von Gesundheits-Planet gezwungen, Urlaub und Gesundheit miteinander zu kombinieren. Weiterhin wird die Weltbevölkerung zunehmend älter und somit werden die gesundheitlichen Beschwerden sowie die gesundheitliche Vorsorge zunehmen. Außerdem setzt ein anderes Gesundheits Bewusstsein ein. Soll heißen, der Körper mit seinen Funktionen wird wesentlich wichtiger genommen. Schönheit, Gesundheit und schöne aesthetische Zähne gelten bereits als die wichtigsten Signale für Erfolge im Beruf und Privatleben.

Weiterhin ist es spürbar, dass der amerikanische Trend bezüglich Schönheits-Idealen auch wachsend von den Europäern angenommen wird. Auch wollen die Patienten eine Rundum-Versorgung und nicht für jede einzelne Behandlung unnötige Wege zurücklegen und neue Termine vereinbaren.

Medical Wellness, das ganzheitlich orientierte Gesundheitskonzept medizinischer Rehabilitation, hat in der Verbindung mit exakt für den Einzelnen zugeschnittenen Relax-Angeboten seinen Einzug in eine neue, Gesundheits orientierte Europäische Gemeinschaft gehalten. Alles deutet auf einen Siegeszug hin, der von den Verantwortlichen Politikern reichlich Unterstützung findet.

Die wichtigsten Kriterien für die Wahl des Gesundheits-Urlaubs

  • Bei der Entscheidung für einen gesundheitsorientierten Urlaub spielt die ärztliche Anweisung eine untergeordnete Rolle. Hierfür ist die Eigenmotivation des Patienten ausschlaggebend.

  • Aufgrund individueller Wünsche erfolgt die Behandlung in einem geeigneten Ferienort. Das Angebot gesundheitlicher Leistungen ist auf den Gast und dessen Bedürfnisse ausgerichtet.

  • Unter dem Gesichtspunkt natürlicher Heilmittel erfahren die Gesundheitlichen Dienste und Einrichtungen für den Patienten die nötige Bereicherung innerhalb der Angebots Vielfalt.

  • Spaß, Fitness, Lebensfreude und Schönheit sind die positiven Hauptaspekte zur Entscheidung für einen Gesundheits Urlaub.

  • Kurorte, Heilbäder, Sporthotels und sonstige Gesundheitliche Einrichtungen in den verschiedensten Ländern sind die zukünftigen Anziehungspunkte der zunehmenden Gesundheitstouristen.

  • Leichte Gesundheitsbeeinträchtigungen, Therapien mit oder ohne ärztliche Aufsicht und allgemeine Gesundheitsaktivitäten werden angeboten und von den Gesundheits Touristen angenommen. Zwischen 30 und 60 Jahren liegt das durchschnittliche Alter der Patienten.

  • Die Hauptgruppe der Gesundheits Touristen verfügt über einen mittleren bis hohen Bildungsstand. Von leitenden Angestellten, über Selbstständige, bis hin zu Rechtsanwälten, Lehrern und Ärzten werden die Angebote zunehmend genutzt.

Gesundheits-Tourismus - warum reisen Patienten zum Zahnarzt ins Ausland ?

Ab Anfang der 90er-Jahre kommen ausländische Patienten nach Ungarn, um sich dort zu günstigen Preisen einer Zahnbehandlung zu unterziehen. Erst waren es vor allem Österreicher. Seitdem deutsche Krankenkassen bei Zahnersatz nur noch eine Mindestversorgung erstatten und Billigflieger die Anreise erschwinglich machen, hat die Zahl der deutschen Patienten erheblich zugelegt.

Der Grund für den Gesundheits-Urlaub: Das Preisgefälle

Die Preise für Zahnbehandlungen sind in Ungarn um bis zu zwei Drittel niedriger als in Deutschland oder der Schweiz. Einfache Metallkeramikkronen gibt es hier bereits ab 170 Euro. In Deutschland liegt der Preis oft bei etwa 550 Euro. Noch deutlicher ist der Unterschied bei aufwendigeren Eingriffen wie beispielsweise Implantaten. Ab 700 Euro verlangen ungarische Ärzte pro Stück dafür. In Deutschland kostet dieser Zahnersatz oft zwischen 1500 Euro bis 2.700 Euro.

Die Pläne der Europäischen Union

In Zukunft könnte der Auslandsreise zum Arzt gängige Praxis werden. In diese Richtung gehen jedenfalls die Pläne der EU-Kommission. Der zuständige Kommissar will die Vorteile des Binnenmarktes auch im Gesundheitswesen nutzen. Offenbar wägt man dies in Brüssel aber noch gegen die finanziellen Folgen für die Sozialsysteme ab. Konkrete Vorschläge will die Kommission 2007 vorlegen. Der Boom mit dem Zahngeschäft und der Plastischen Chirurgie dürfte in Zukunft noch über viel mehr Länder, wie Rumänien und auch Bulgarien kommen. Die Vorteile des Binnenmarktes sollten in Zukunft auch im Gesundheitswesen genutzt werden. Wenn Brüssel sich durchsetzt, wird demnächst grundsätzlich dort behandelt, wo es der Patient will.

Behandlung zum halben Preis

Eine dynamische Fortentwicklung des Gesundheits Tourismus innerhalb der EU wird die Einzelermächtigung der Mitgliedstaaten bedürfen. Inzwischen behandeln polnische und ungarische Zahnärzte mit Unterstützung von Dolmetschern in Schweden Patienten zum halben Preis der einheimischen Zahnärzte. Sehr viele Deutsche und Österreicher reisen nach Ungarn, um sich dort zu Preisen behandeln zu lassen, die 40 bis 60 Prozent unter denen der deutschen Zahnärzte liegen. Es ist somit voraussehbar, dass auch in Rumänien, Bulgarien und auch Litauen die dortigen Zahnärzte für ein Honorar arbeiten werden, das mindestens 30 - 40 Prozent unter dem ihrer deutschen Kollegen liegen dürfte. Man muss also davon ausgehen, dass der Gesundheits-Tourismus, speziell in Tschechien zunehmen wird. Hierbei spielt es auch keine Rolle, was die Politiker beschließen werden. Letztlich entscheidet der Bürger selbst, welche Möglichkeiten der gesundheitlichen Behandlungen er in Anspruch nimmt.

Was sagt die EU Kommission

Im kommenden Jahr will die EU-Kommission einen Gesetzentwurf zur Liberalisierung der Gesundheitsdienste präsentieren. Nun sind sich endlich alle Beteiligten über die Notwendigkeit eines solchen Vorhabens einig. Die EU-Kommission knüpft an die im Januar 07 beginnende deutsche Ratspräsidentschaft hohe Erwartungen – nicht nur im Hinblick auf Fortschritte in der Verfassungsdebatte. Auch mit der Liberalisierung des europäischen Gesundheitsmarktes will man unter deutscher Vorherrschaft ein weiteres, großes Stück vorankommen. Zurzeit lotet die Behörde noch aus, wie weit sie mit einer Gesetzgebung gehen kann, die restriktive Hürden bei der Erbringung medizinischer Dienstleistungen abbauen und die Patientenmobilität fördern soll, ohne die nationalen Kompetenzen für die Organisation und Finanzierung der Gesundheitssysteme zu beschneiden. Die neuen Gesetze sollen sich aber nicht darauf beschränken, die längst überfällige Rechtssicherheit für die grenzüberschreitende Kostenerstattung herzustellen. Gerne würde die Kommission zum Beispiel auch regeln, welche Informationen über Leistungsangebote den Patienten zur Verfügung gestellt werden müssen, welche Behörden die Aufsicht über grenzüberschreitende Gesundheitsdienstleistungen haben sollen, wer die Einhaltung von Qualitätsstandards überwachen soll und wer haftet, wenn nach einer Auslandsbehandlung Folgeschäden auftreten.

Gleichwohl ist die Regelung der Kostenerstattung eines der zentralen Anliegen der Brüsseler Behörde. Denn nach Aussage einer zuständigen Kommissionsbeamtin schert sich nach wie vor rund die Hälfte der EU-Länder nicht um die in den letzten Jahren vom Europäischen Gerichtshof getroffenen Entscheidungen zur Kostenerstattung nach Behandlungen im EU-Ausland. Gegen zehn Länder läuft deshalb bereits ein Vertragsverletzungsverfahren.

Zudem entdeckten immer mehr Kostenträger die finanziellen Vorteile einer Auslandsbehandlung. So schickt beispielsweise das staatliche britische Gesundheitssystem Patienten mit grauem Star in Privatkliniken in die Türkei, weil die Operationen dort erheblich günstiger sind als in Großbritannien. Die größte niederländische Krankenkasse wiederum nutzt freie Kapazitäten in den Städtischen Kliniken Bielefeld in Deutschland, um ihren Versicherten dort eine neue Hüfte einsetzen zu lassen, inklusive anschließender Maßnahmen zur Rehabilitation. Damit schlägt die Kasse zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie umgeht die üblichen Wartezeiten und spart Kosten.

Aufgrund dieser sich abzeichnenden Trends wird Gesundheit zu einem Verkaufsschlager in Europa werden. Auch um Wachstum und Beschäftigung sowie den Wettbewerb zwischen privat und staatlich finanzierten Gesundheitsmärkten anzukurbeln. Somit ist es an der Zeit, das sich die neuen EU Länder in ihren Einrichtungen und der gebotenen gesundheitlichen Leistung auf die westlich Qualität einstellen, schnell die Planungsphase überwinden und reichlich die Trommel rühren, um den Aufsprung auf den schon rollenden Gesundheitszug nicht zu verpassen. Denn auch in einer verstärkten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen medizinischen- und gesundheitlichen Einrichtungen steckt ein großes, finanzielles Potenzial, um den EU-Gesundheitsmarkt weiter auszubauen.

Sicherlich wird das Portal: www.gesundheits-planet.com weiter und verstärkt dazu beitragen, Gesundheitliche Dienstleistungen in den verschiedenen Europäischen Ländern bekannter zu machen und für den Besucher zugänglich. Dies mit von uns sehr sorgfältig ausgewählten Praxen und Kliniken, sowie Kur- und Wellness Einrichtungen. Wir werden weiterhin die Wege für eine Gesundheits Behandlung auf sicherer Basis und hoher Qualität für Sie ebnen. Denn wir haben den Anspruch, dass Gesundheits Tourismus nicht zu einem Abenteuer Urlaub für Sie, Ihre Familie und Freunde wird.

Ihr GESUNDHEITS-PLANET Team
Roland Rose



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