Gesundheitswesen und Eckzahlen der Republik Ungarn
Alle dauerhaft in Ungarn lebenden Bürger sind Pflichtmitglieder
in der nationalen Krankenversicherung.
Sie wird finanziert durch Beiträge der erwerbstätigen
Bevölkerung. Im Jahr 2002 lag der Beitragssatz bei 14
Prozent des Bruttoeinkommens, davon trägt der Arbeitgeber
elf Prozent. Die landesweit 20 regionalen Geschäftsstellen
erhalten außerdem staatliche Mittel aus Steuergeldern.
Einwohnerzahl: 10,15 Millionen
Bruttoinlandsprodukt (2002): 70 Milliarden Euro
Arbeitslosenquote: 5,8 Prozent
Erwerbsquote: 49,5 Prozent
Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt: 5,5
Prozent
Zahl der Ärzte (2002): 319 je 100.000 Einwohner
Zahl der Krankenhausbetten (2002): 785 je 100.000 Einwohner